Musterexegese römisches recht

Die wachsende Unzufriedenheit mit den Rechten der Socii und mit den wachsenden Arbeitskräfteanforderungen der Legionen (aufgrund des langwierigen Jugurthine-Krieges und des Cimbrian-Krieges) führte schließlich zum Sozialkrieg von 91–88 v. Chr., in dem die italienischen Verbündeten gegen Rom revoltierten. Bei der Erforschung der Entwicklung des römischen Rechts wird der Schwerpunkt auf die Werke der Juristen Gaius, Ulpian und Paulus gelegt, da diese Texte unabhängig von Justinians Kompilationen überlebten. Die in diesen Werken zum Ausdruck gebrachten Ideen können daher eindeutig als Vorherrschaft Justinians erkannt werden. [viii] Vgl. T. E. Scrutton, Influence of the Roman Law of England, (Cambridge, 1885), erwähnt von W. N. Osborough, “Roman Law in Ireland” in Essays in Honour of John M.

Kelly, herausgegeben von W. N. Osborough, The Irish Jurist, Vols. XXV-XXVII, (1990-1992) S.224. Mitte des 16. Jahrhunderts dominierte das wiederentdeckte römische Recht die Rechtspraxis vieler europäischer Länder. Es entstand ein Rechtssystem, in dem das römische Recht mit Elementen des kanonischen Rechts und germanischer Sitten, insbesondere des Feudalrechts, vermischt wurde. Dieses Rechtssystem, das in ganz Kontinentaleuropa (und Schottland) üblich war, war als Ius Commune bekannt.

Diese Ius-Kommune und die darauf basierenden Rechtssysteme werden im englischsprachigen Raum in der Regel als Zivilrecht bezeichnet. Provinziales waren jene Menschen, die unter römischen Einfluss oder Kontrolle fielen, aber die sogar die Rechte der Foederati fehlten, die im Wesentlichen nur die Rechte des ius gentium hatten. Forschung Sekundärquellen und Einflüsse des römischen Rechts. Jahrhundertelang praktizierte Oxford römisches Recht, zusätzlich zu seiner Lehre. Bereits 1275 war der zivilrechtliche Kanzlergerichtshof in allen privatrechtlichen Fragen zuständig, in denen eine der beiden Parteien Gelehrter war – wo “Scholar” weithin so ausgelegt wurde, dass er Friseure, Diener und andere einschloss, die Anspruch auf eine Verbindung zur Universität hatten. Diese Gerichtsbarkeit überlebte, bis Section 45 des Oxford University Act 1854 das Zivilrecht durch das Common Law of England und das Gesetz des Reiches ersetzte.